Willkommen zu Online Marketing Generals! Diese Regeln sind so geschrieben, dass man sofort mit dem Spiel beginnen kann und stellen eine ideale Einführung in das Spiel dar. Nach ein paar Spielen hat man die meisten Kartenkombinationen dann schon gesehen, die wahrhaft unendliche Möglichkeiten eröffnen! Diese Regeln gehen von zwei Spielern aus, die nur über das Starterdeck ohne zusätzliche Karten verfügen. Sie werden Schritt für Schritt vorgestellt.
Online Marketing Generals besteht aus 300 Karten. Ein Starterdeck enthält 60 Karten davon und enthält alles was man zum Spielen benötigt. ein Boosterpack enthält je 15 Karten und dient dazu, sein Deck zu verbessern. All diese Karten können im Spiel auf vielfältige Weise miteinander kombiniert werden, und bieten so viele Stunden voller Spannung. Wenn es Fragen zu bestimmten Karten gibt, kann man einfach in den FAQ nachlesen. Die erste offizielle Erweiterung Seocalypse bringt 50 neue Karten ein, 30 User und 20 Spezialkarten.
Das Ziel bei Online Marketing Generals ist es, seine User (Spielcharaktere) gegen die Kräfte des Gegners in den Wettbewerb zu schicken. Die User verschaffen einem Spieler Onlinepunkte (OP) und Erfolgspunkte (EP) durch gewonnene Zweikämpfe oder erledigte Missionen. Wenn ein Spieler 50 oder mehr Erfolgspunkte (EP) erreicht hat, ist das Spiel zu Ende. Für längere bzw. kürzere Spiele kann diese Siegmarke natürlich beliebig verändert werden. Bei Gleichstand endet das Spiel unentschieden.
Es spielen zwei Spieler gegeneinander, jeder benötigt ein Kartendeck bestehend aus exakt 60 Karten. Keine einzelne Karte darf mehr als fünfmal in einem Deck vorkommen. Es empfiehlt sich darüber hinaus, speziell aufeinander abgestimmte Decks zusammenzustellen. Für Online Marketing Generals benötigt man zudem Würfel oder Marker zum Anzeigen der Punkte und bei Bedarf einige kleine Sondermarker. Zu Beginn mischt jeder Spieler sein Deck und hebt optional beim Gegner ab. Weiterhin erhält jeder Spieler zu Beginn einmalig 10 Onlinepunkte (OP) und zieht die obersten sieben Karten von seinem Nachschubstapel. Der Startspieler wird durch Zufall oder per Absprache ermittelt.
Online Marketing Generals enthält eine Reihe verschiedener Kartentypen, die alle durch ein Symbol in der linken oberen Ecke gekennzeichnet sind. Es kann sein, dass ein Starterdeck oder Boosterpack nicht alle verschiedenen Typen enthält. Insgesamt gibt es die folgenden acht Kartentypen:
Diese Kämpfer treten gegeneinander an und verdienen Erfolgspunkte (EP) und / oder Onlinepunkte (OP). Es gibt drei verschiedene Typen von Usern: SEOs (Symbol: Zahnräder), Affiliates (Symbol: Dollarsymbol) und neutrale User (Symbol: Häkchen). Generell darf jeder User jeden anderen gegnerischen User angreifen.
Gegenstände, die Usern zugeordnet werden können, um sie stärker zu machen. Einem User darf immer nur eine Karte zugeordnet werden, in diesem Fall also eine Ausrüstungskarte. Die einzige Ausnahme ist eine Missionskarte, die der User zusätzlich bekommen darf. Die Ausrüstungskarte darf im eigenen Zug des Spielers für eine Aktion gegen eine andere Karte ausgetauscht werden (Ausrüstung, White Hat, Black Hat oder Ebooks). Die alte Karte wird abgelegt.
Spezielle Seiten des Internets, die bestimmte User schützen oder ihnen einen Bonus verleihen. Es gibt Webseiten, die nur für SEOs oder Affiliates einen Effekt haben. Neutrale Webseiten gelten für alle Arten von Usern. Jeder Spieler darf immer nur eine Webseite gleichzeitig auf dem Tisch zu liegen haben. Die Webseite darf im eigenen Zug des Spielers für eine Aktion gegen eine andere Webseite ausgetauscht werden. Die alte Karte wird abgelegt.
Besondere Anweisungen, die Usern oder Spielern zugeordnet werden können, um spezielle Boni zu verdienen. Um eine Missionen zu erfüllen, müssen die auf der Karte angegebenen Bedingungen erfüllt werden. Jeder Spieler darf immer nur eine Mission gleichzeitig auf dem Tisch zu liegen haben. Die Mission darf im eigenen Zug des Spielers für eine Aktion gegen eine andere Webseite ausgetauscht werden. Die alte Karte wird abgelegt.
SEO Techniken innerhalb der Suchmaschinen Richtlinien. Einem User darf immer nur eine Karte zugeordnet werden, in diesem Fall also eine White Hat Karte. Die einzige Ausnahme ist eine Missionskarte, die der User zusätzlich bekommen darf. Die White Hat Karte darf im eigenen Zug des Spielers für eine Aktion gegen eine andere Karte ausgetauscht werden (Ausrüstung, White Hat, Black Hat oder Ebooks). Die alte Karte wird abgelegt.
SEO Techniken außerhalb der Suchmaschinen Richtlinien. Einem User darf immer nur eine Karte zugeordnet werden, in diesem Fall also eine Black Hat Karte. Die einzige Ausnahme ist eine Missionskarte, die der User zusätzlich bekommen darf. Die Black Hat Karte darf im eigenen Zug des Spielers für eine Aktion gegen eine andere Karte ausgetauscht werden (Ausrüstung, White Hat, Black Hat oder Ebooks). Die alte Karte wird abgelegt.
Spezielles Geheimwissen in digitaler Buchform. Einem User darf immer nur eine Karte zugeordnet werden, in diesem Fall also eine Ebook Karte. Die einzige Ausnahme ist eine Missionskarte, die der User zusätzlich bekommen darf. Die Ebook Karte darf im eigenen Zug des Spielers für eine Aktion gegen eine andere Karte ausgetauscht werden (Ausrüstung, White Hat, Black Hat oder Ebooks). Die alte Karte wird abgelegt.
Allroundkarten, die auf vielfältige Weise eingesetzt werden können. Spezialkarten können jederzeit ausgespielt werden, auch während eines Kampfes. Dies kostet (sofern nicht anders angegeben) keine Aktion!
Beide Spieler erstellen sich ihr persönliches Kartendeck aus 60 Karten und mischen diese gut durch. Dies sind ihre Nachschubstapel. Jeder Spieler beginnt das Spiel mit 10 Onlinepunkten (OP). Diese können auf einem Zettel notiert werden, alternativ kann man zur Anzeige der Onlinepunkte auch einen Würfel (W20 empfohlen) nehmen. Schliesslich zieht jeder sieben Karten von seinem Nachschubstapel auf die Hand, und man einigt sich, wer beginnt.
Ein Spieler führt in seiner Runde bis zu drei Aktionen aus. Wenn er damit fertig ist, kommt die Reihe an den Gegner, der ebenfalls bis zu drei Aktionen ausführen kann usw. Das Spiel geht auf diese Weise weiter, bis ein Spieler 50 oder mehr Erfolgspunkte (EP) hat. Dieser Spieler gewinnt das Spiel.
Die Schritte einer Runde:
1. Karten ziehen, um die Hand auf sieben Karten aufzufüllen.
2. Bis zu drei Aktionen ausführen.
3. Überzählige Karten über sieben ablegen, ansonsten höchstens eine Karte ablegen.
4. Ende einer Runde.
Im einzelnen bedeuten die Schritte folgendes:
Hat ein Spieler zu Beginn seiner Runde weniger als sieben Karten auf der Hand, so muß er soviele Karten von seinem Nachschubstapel ziehen, bis er sieben Karten auf der Hand hat. Zieht ein Spieler in seinem allerersten Zug sieben Karten ohne einen User, so kann er seine Karten kurz zur Kontrolle dem Gegner zeigen und die Karten dann wieder in seinen Stapel mischen. Der Nachschubstapel wird neu gemischt. Er zieht dann solange sieben neue Karten, bis er mindestens einen User auf der Hand hat. Dies ist nur eine mögliche Hilfe, keine Verpflichtung für den Spieler! Kann ein Spieler zu irgendeinem Zeitpunkt keine Karten mehr ziehen, endet das Spiel sofort, dieser Spieler hat verloren!
In diesem Schritt darf ein Spieler bis zu drei Aktionen ausführen. Er hat dabei die Auswahl aus einer Reihe von verschiedener Aktionen, die auch alle mehr als einmal pro Runde ausgeführt werden dürfen. Die einzigste Ausnahme ist der Angriff. Jeder Spieler darf nur einen Angriff pro Runde ausführen und auch nur als seine letzte Aktion! Die einzelnen Aktionen sind:
Ein User kann aus der Hand in das Spiel gebracht werden, was so viele Onlinepunkte (OP) kostet, wie der Wert des Users beträgt (die Zahl hinter dem Warenkorbsymbol auf der Userkarte). Die Karte wird auf den Tisch mit dem Bild nach oben ausgelegt. Um beispielsweise einen User mit Wert 6 auszuspielen, muss man 6 Onlinepunkte (OP) ausgeben. Wenn die Onlinepunkte (OP) dafür nicht ausreichen, kann der User nicht ausgespielt werden. User mit der Aufschrift “Persönlichkeit” dürfen jeweils nur einmal auf dem Tisch liegen. Hat also der Gegner z.B. einen “Seodeluxe” ausgespielt und Sie haben die gleiche Karte auf der Hand, müssen sie erst die gegnerische Karte vom Tisch bekommen, um Ihre eigene Karte auszuspielen. Haben Sie selber zwei Karten davon auf der Hand, dürfen Sie nur eine davon ausspielen. Echte Persönlichkeiten sind eben einmalig!
Der Spieler kann jeweils eine Aktion ausgeben, um im Internet zu surfen. Dafür erhält er zwei Onlinepunkte (OP). Im Spiel sollte man oft surfen, um eventuelle Zusatzaktionen aufzubrauchen. Pro Runde könnte ein Spieler also dreimal surfen und dafür 6 Onlinepunkte (OP) bekommen.
Einem ausgelegten User kann eine einzige Karte vom Typ Ausrüstung, White Hat, Black Hat oder Ebook zugeordnet werden. Die Karte wird so zu der Userkarte gelegt, dass deutlich wird, dass der User die entsprechende Karte bei sich hat. Die Karte darf im eigenen Zug des Spielers für eine Aktion gegen eine andere Karte ausgetauscht werden (Ausrüstung, White Hat, Black Hat oder Ebooks). Die alte Karte wird abgelegt.
Wer eine oder mehrere Missionskarten auf der Hand hat, kann einem User oder Spieler (je nachdem, was auf der Karte steht) eine Mission zuordnen. Dies ist eine Aktion. Missionen für User werden einem speziellen User zugeordnet, Missionen für Spieler werden vor dem jeweiligen Spieler auf den Tisch gelegt. Ist eine Mission vergeben, kann der entsprechende Spieler versuchen, die vorgegebenen Anweisungen zu erfüllen. Die Missionskarte wird nach der Erledigung abgelegt. Bei Erfolg erhält der Spieler den auf der Missionskarte angegeben Bonus. Jeder Spieler darf immer nur eine Mission gleichzeitig auf dem Tisch zu liegen haben.
Für eine Aktion darf eine Webseite ausgespielt werden. Jeder Spieler darf immer nur eine Webseite gleichzeitig auf dem Tisch zu liegen haben. Die Webseite darf im eigenen Zug des Spielers für eine Aktion gegen eine andere Webseite ausgetauscht werden. Die alte Karte wird abgelegt. Es dürfen beide Spieler die gleichen Webseiten ausspielen. So könnte also jeder Spieler zum Beispiel eine Phasebook Karte für eine Aktion in das Spiel bringen.
Wenn beide Spieler User im Spiel (d.h. ausgelegt) haben, kann man einen der gegnerischen User mit einem eigenen User angreifen. Achtung: in der allersten Runde darf keiner der beiden Spieler angreifen! Ein Angriff läuft folgendermaßen ab:
1. Angreifer und Verteidiger ankündigen.
Der Spieler sagt an, welcher seiner User (der Angreifer) welchen User seines Gegenspielers (den Verteidiger) angreift. Generell kann jeder User jeden anderen angreifen.
2. Kampftaktik ankündigen (SEO oder Affiliate).
Auf einer Userkarte stehen vier Symbole mit Zahlen dahinter: S ist die SEO Fertigkeit des Users, A ist seine Affiliate Fertigkeit, V ist seine Verteidigung und W ist sein Wert. Der Angreifer geht entweder mit seinem SEO Skill (S) oder mit seinem Affiliate Skill (A) auf seinen Kontrahenten los. Dies kündigt man seinem Gegenspieler an (normalerweise nimmt man die höhere Zahl).
3. Kampfchancen bestimmen.
Jetzt kämpfen beide User gleichzeitig gegeneinander. Die Zahl der gewählten Kampftaktik (S oder A) wird mit dem Verteidigungswert des Gegners verglichen (der Zahl hinter V). Ist der Angriffswert größer oder gleich dem Verteidigungswert, hat der User seinen Gegner getroffen. Es kann sein, dass sich beide User treffen. Zudem können Ausrüstung, White Hat, Black Hat und Ebook Karten das Kampfgeschehen beeinflussen. Bis jetzt ist noch kein User angeschlagen (betäubt). Es wurden lediglich die Chancen berechnet.
4. Kampfchancen verändern.
Beginnend mit dem angreifenden Spieler können die Spieler nun abwechselnd Spezialkarten ausspielen, um den Ausgang des Kampfes zu beeinflussen. Wenn beide Spieler passen, geht es mit Schritt 5 weiter.
5. Ergebnis ermitteln.
Die Kampfchancen werden erneut bestimmt, diesmal jedoch unter Beachtung aller ausgespielten Spezialkarten. Es wird ermittelt, ob einer oder beide Usergetroffen werden.
6. Userzustand ändern.
Wird ein User getroffen, ist er betäubt. Die Userkarte wird quergelegt (getappt), um dies anzuzeigen. User werden durch ihre Betäubung nicht behindert, können also ganz normal weiter am Spielgeschehen teilnehmen. Wird aber ein betäubter User erneut getroffen wird, ist er besiegt und wird abgelegt.
7. Punkte vergeben.
Wird ein User besiegt, erhält der Spieler des siegreichen Users den Wert (W) seines Gegners in Punkten (möglicherweise wurde der Wert vorher noch durch Skills oder andere Karten modifiert). Die Punkte können beliebig als Erfolgspunkte (EP) oder Onlinepunkte (OP) genommen werden, jede Kombination ist möglich. Erfolgspunkte gewinnen das Spiel, mit Onlinepunkten kann man z.B. neue User ausspielen. Werden beide User in einem Kampf besiegt, erhalten auch beide Spieler Punkte.
Hat ein Spieler keinen User auf dem Tisch, darf er auch direkt angegriffen werden. Der Angriff ist automatisch erfolgreich und kann nur durch eigene Spezialkarten verhindert werden. Ist der Angriff erfolgreich, erhält der Angreifer seinen eigenen vollen Wert (W) als Punkte, die er wieder beliebig aufteilen kann. Man sollte also mindestens immer einen User als Verteidiger auf dem Tisch haben.
Zum Schluss legt der Spieler alle Karten ab, die er über sieben auf der Hand hält. Hat er nur sieben oder weniger Karten auf der Hand, darf er eine Karte ablegen. Seine Runde ist damit vorbei, und der Gegenspieler ist an der Reihe.
Mehr braucht man nicht für ein Spiel von Online Marketing Generals. Jetzt geht es nur noch darum, die besten Karten zu sammeln und miteinander zu kombinieren. Dann wird das Spiel natürlich noch interessanter!